Kat Frankie

Es läuft bei Kat Frankie, jüngst gewann sie den Preis für Popkultur und den VUT Award, kollaborierte mit Clueso, Casper und Marteria, spielte mit ihrem hochgelobten Album „Bad Behavior“ einen langen Festivalsommer. Zwischen all dem schönen Trubel widmet sich die aus Australien stammende Berliner Musikerin nun einer Herzensangelegenheit, eröffnet mit „Du/Ich“ gar ein neues Kapitel – und macht gleichzeitig greifbar, wie sie als Songwriterin immer wieder für Überraschungen gut ist: Zum ersten Mal hat Kat Frankie eine Single mit deutschem Gesang geschrieben und aufgenommen, mit charmantem Akzent, ein bisschen lost in translation und in amourös-knisterndem Soundgewand. „Du/Ich“ kommt musikalisch verträumt und zuversichtlich daher, der Text erzählt in feinsinniger Metaphorik und starken Bildern von den Herausforderungen, die im Dazwischen von jedem Du und Ich vorhanden sind. Kat Frankie beweist hier, dass Musik Grenzen zu überschreiten vermag – und dann auch noch davon erzählen kann … in Form, in Text, in Darbietung.

Getragen von ihrer facettenreichen Stimme findet sie zu einer Sprache, die so poetisch und originell ist, dass man meinen könnte, sie texte schon immer auf Deutsch. Was in den 1970er Jahren in Person David Bowies etwa (Heroes/Helden) noch Tradition hatte (englisch-sprachige Sänger singen auf Deutsch), ist etwas in Vergessenheit geraten – doch Kat Frankie erweckt diese Spielart des Pop nun zu neuem Leben. „Du/Ich“ markiert damit einen besonderen Punkt in ihrer langen Karriere und lässt hoffen, dass es nicht ihr letzter Ausflug in die deutsche Sprache bleiben wird!

Kat Frankie:

Nach meinem Duett mit Clueso bei dem Song „Wenn du liebst“ hatte ich Lust einen deutschen Song zu veröffentlichen, aber ich hatte noch nicht das richtige Stück dafür. Erst vor ein paar Monaten schrieb ich dann „Du/Ich“ und da wusste ich: der ist es. Nach meiner jüngsten Kollaboration mit Marteria & Casper war mir klar, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, um endlich meinen deutschen Song zu veröffentlichen. Während so viele meiner deutschen Freunde auf Englisch singen, ist es andersherum eher ungewöhnlich. Auf diesem Track wollte ich bewusst nicht alles in perfektem Deutsch phrasieren. Ich möchte, dass die Leute meinen Akzent hören, weil ich eben so spreche. Das ist man im deutschsprachigen Pop nicht gewohnt, aber das ist es, was mich ausmacht.

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