Oehl

Oehl – das Austro-Isländische Duo rund um Liedermacher Ariel Oehl und den Multiinstrumentalisten Hjörtur Hjörleifsson – sind tanzbare Rhythmen verwoben mit nordischer Melancholie. Oehl ist gleichzeitig tanzbar und malerisch, einnehmend und präsent. Einmal im Ohr, immer im Ohr.

Ariel (geb. 1988) und Hjörtur (geb. 1991) lernten sich 2007 auf einer Party in Salzburg kennen, beobachteten den jeweils anderen Werdegang aus der Ferne, um dann im Sommer 2016 anzufangen, gemeinsam Musik zu machen.

Als Basis der musikalischen Zusammenarbeit dienen über längere Zeit von Ariel gesammelte deutschsprachige Texte und Songideen. Erst seit der Zusammenarbeit mit Hjörtur stellte sich eine gewisse Zufriedenheit ein. Seit dem Frühsommer 2017 konnte mit Marco Kleebauer (Leyya, Ant Antic, Karma Art) ein Produzent gewonnen werden, der sich gleichermaßen für das Projekt Oehl begeistert und mit seinem Input das kreative Team perfekt ergänzt

Ihre neue Single „Tausend Formen“ veröffentlichen sie am 30.08.2019 über Grönland Records in Kooperation mit Ink Music.

„Tausend Formen“ steht für eine Suche. Nach Gott hätte man früher gesagt, nach dem Sinn vielleicht, oder nach sich Selbst, wie der Millennial heute offen zugeben würde.

Es ist eine fragile Beziehung, die uns nach wie vor Glaube, Überzeugung und Selbstvertrauen abverlangt. „In tausend Formen magst du dich verstecken – aber gleich erkenn ich dich“ singt Ariel Oehl in einem Moment hoffend – „Mit zahmen Händen magst mich heute halten/aber morgen lässt du mich runterfallen“ – im nächsten. Auf ein Hoch folgt das Tief. So schön die Gewissheit ist, so viel schöner kann die Ungewissheit sein, das vage Gefühl etwas gefunden zu haben, das man nicht besitzen kann. Ist es vielleicht die vielzitierte Achtsamkeit, die letztlich zu uns selbst führt und bereit macht für die Welt? Wenn dieses Gefühl, das nicht auf Knopfdruck erzeugt werden kann – „Wie der Tag dringst du heimlich durchs Fensterglas in alle Orte“ – uns plötzlich erwischt, jedoch genauso schnell wieder weg sein kann und uns ratlos vielen Situationen in diesem Leben gegenüberstehen lässt – „Vor dir brauch ich neue Worte“.

Es ist Erkenntnis und Ernüchterung zugleich – „In tausend Tiefen magst du Welt aushecken/nur im Dunklen seh‘ ich dein Gesicht“ – wo auch immer diese Suche hinführt, fündig werden wir nur bei uns selbst.

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